Sperrstunde ab zwei Uhr in Patong bringt Geschäftsleute auf die Barrikaden
Phuket. Nachdem das Innenministerium beschlossen hatte, daß alle Betriebe die einheitliche Sperrstunde von zwei Uhr einzuhalten haben, protestieren die Betreiber und erheben Einspruch. Angeblich zahlen die Betriebe fast 10 Millionen Baht an die Beamten, damit sie längere Öffnungszeiten haben.
Der Präsident der Vereinigung der Unterhaltungsbetriebe (Entertainment Association), Weerawit, sagte gestern: „Auf der einen Seite zahlen wir Geld für längere Öffnungszeiten, und auf der anderen Seite zwingt man uns jetzt, um zwei Uhr unser Geschäft zu schließen“.
Das Innenministerium hatte die Maßnahme nach dem brutalen Angriff einiger Sicherheitsleute eines Nachtlokals auf einen Ressortbesitzer am Anfang des Jahres angeordnet.
Weerawit räumte ein, daß die aggressive Einstellung einiger Sicherheitsleute in Patong das Problem sei. Anstatt auf die Leute zuzugehen und den Streit zu schlichten, prügeln sie meistens gleich drauflos. Das müsse sich ändern.
Aber auch die Touristen, sagte Weerawit weiter, würden in der letzten Zeit übertreiben. „Ich erinnere nur an die Massenschlägerei am Montag vor dem Rock City, in die drei australische Touristen verwickelt waren“.
Phukets Polizeichef Chonsit Wadhnawarangkun hat nun die schwierige Aufgabe, die Maßnahmen des Innenministeriums durchzusetzen.
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