Thailand will 2,1 Milliarden Baht in Tablet-PCs investieren
Thailand. Die thailändische Regierung will ihr Wahlversprechen „Ein Kind – Ein Tablet PC“ zumindest zum Teil einlösen und verhandelt mit drei Herstellern aus China über den Einkauf der Geräte.
Laut der chinesischen Presse will die thailändische Regierung rund 900.000 Tablet-PCs für ihre Schüler bestellen. Die Behörden sollen bereits drei Hersteller in die engere Wahl gezogen haben. Dazu gehören: Huawei, Lenovo und ZTE.
Die elektronischen Helferlein sollen pro Stück 2.340 Baht kosten und noch in diesem Quartal an die Schüler ausgeliefert werden. Dabei sollen rund 800.000 Geräte an Grundschüler der ersten Klasse (Prathum 1) und die restlichen 100.000 an Schüler der vierten Klasse (Prathum 4) verteilt werden.
Obwohl der Einkaufspreis mehr als 1.000 Baht unter dem ursprünglich kalkulierten Preis von 3.400 Baht liegt, dürfte das gesamte Projekt, falls wirklich letztendlich alle Schüler mit einem Tablet-PC ausgestattet werden, insgesamt mehr als 33 Milliarden Baht verschlingen.
Nach wie vor sind die Kritiker des Projekts der Meinung, daß es für die Geräte an geeigneter Software zum Lernen fehlt. PC-Spezialisten warnen davor, daß Lehrer und Eltern die Möglichkeit hätten, ihre Kinder zu überwachen und den Zugriff auf Informationen aus dem Internet gezielt sperren oder freischalten könnten.
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